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Reise

B&B Hotels knackt die 250er-Marke, Lufthansa bestimmt den Preis-Diskurs

7. Oktober 2026

“Zwischen Hotelexpansion, neuen Winterflugplänen und einer Übernahmewelle in der Hotellerie zeigt sich die deutsche Reisebranche heute in voller Fahrt. Vermieter, Fluggesellschaften und Reiseveranstalter rüsten parallel für die kommende Wintersaison.”

Zusammenfassung

Lufthansa hat heute die Diskussion in der Reisebranche maßgeblich geprägt. Zwischen neuen Tarifthemen, einer Herbst-Roadshow und einer erneut aufgeflammten Debatte um Ticketpreise bleibt der Kranich-Konzern der unangefochtene Gesprächsstoff im deutschen Reiseverkehr – kaum ein anderes Unternehmen schafft es derzeit, Preisdebatte und Markenpräsenz so geschickt miteinander zu verknüpfen. Wer heute über Flugreisen aus Deutschland spricht, kommt an Lufthansa schlicht nicht vorbei.

Details

Parallel dazu vollzieht sich in der Hotellerie ein regelrechter Expansionsschub: B&B Hotels meldete heute erstmals den Sprung über die Marke von 250 Hotels in Deutschland – ein Meilenstein, der die Budget-Hotelkette endgültig als festen Bestandteil der deutschen Hotellandschaft etabliert und zugleich zeigt, wie stark das Segment preisbewusster Übernachtungen derzeit wächst. Fast zeitgleich sorgt Leonardo Hotels mit der Übernahme mehrerer Häuser in Deutschland für Aufsehen und unterstreicht damit den anhaltenden Konsolidierungsdruck im Markt, während Scandic Hotels mit dem Markteintritt in Freiburg zeigt, dass auch skandinavische Ketten gezielt in deutsche Mittelstädte expandieren, statt sich nur auf Metropolen zu konzentrieren. Bei den Reiseveranstaltern bereitet sich TUI mit neuen Winterbuchungen und einer verstärkten Eigenmarken-Strategie bereits auf die kalte Jahreszeit vor, während alltours mit einer bundesweiten Herbst-Roadshow die Reise-Highlights für 2026/27 live auf die Bühne bringt – ein Format, das zeigt, wie sehr klassische Veranstalter wieder auf persönlichen Kontakt zu Kunden und Vertriebspartnern setzen. DERTOUR hält mit einer strategischen Neuordnung seiner Hotel- und Touristikstruktur dagegen und signalisiert damit, dass auch etablierte Konzerne ihre internen Strukturen an veränderte Marktbedingungen anpassen müssen. In der Mobilität wiederum liefern sich Europcar und Enterprise Rent-A-Car ein stilles Duell um die beste Flächenabdeckung: Europcar eröffnet eine neue Station in Bremen-Neustadt und baut damit sein Deutschland-Netz weiter aus, während Enterprise mit einem breiten Angebot an Pkw, SUVs und Transportern punktet und sich so als flexible Alternative für unterschiedlichste Reisezwecke positioniert. Nicht zu vergessen Eurowings, das mit einer deutlichen Erweiterung seines Winterflugplans Ende September klargemacht hat, dass die Nachfrage nach innerdeutschen und europäischen Kurzstrecken auch in der kälteren Jahreszeit ungebrochen bleibt.

Wichtigste Erkenntnisse
  1. 1Lufthansa hat heute die Diskussion in der Reisebranche maßgeblich geprägt.
  2. 2Wer heute über Flugreisen aus Deutschland spricht, kommt an Lufthansa schlicht nicht vorbei.
  3. 3DERTOUR hält mit einer strategischen Neuordnung seiner Hotel- und Touristikstruktur dagegen und signalisiert damit, dass auch etablierte Konzerne ihre internen Strukturen an veränderte Marktbedingungen anpassen müssen.
  4. 4In der Summe zeigt der heutige Tag eine Branche im Übergang zur Wintersaison, in der Expansion, Übernahmen und Preisdiskussionen gleichzeitig stattfinden.
  5. 5Für Reisende bedeutet das ein größeres Angebot bei gleichzeitig schärferer Konkurrenz um Aufmerksamkeit und Preis – ein Wettbewerb, der sich bis zum Jahresende noch weiter zuspitzen dürfte.

Fazit

In der Summe zeigt der heutige Tag eine Branche im Übergang zur Wintersaison, in der Expansion, Übernahmen und Preisdiskussionen gleichzeitig stattfinden. Während Fluggesellschaften wie Lufthansa und Eurowings ihre Kapazitäten und Tarife justieren, bauen Hotelketten wie B&B Hotels, Leonardo Hotels und Scandic ihr Netz weiter aus, und Veranstalter wie TUI, alltours und DERTOUR positionieren sich neu für die kommenden Monate. Für Reisende bedeutet das ein größeres Angebot bei gleichzeitig schärferer Konkurrenz um Aufmerksamkeit und Preis – ein Wettbewerb, der sich bis zum Jahresende noch weiter zuspitzen dürfte.