Zusammenfassung
Das Istanbul Coffee Festival, dessen Tore am 10. September öffnen, hat unter den Kaffeeketten eine regelrechte Vorbereitungshektik ausgelöst. Die Veranstaltung, bei der Künstler wie Poizi, Pinhani, Burak Kut und Oğuzhan Koç auftreten, ist längst mehr als ein Musikfestival; sie ist zu einer Bühne geworden, auf der Kaffeemarken sich selbst wieder in Erinnerung rufen. Starbucks tritt auf dieser Bühne als die sichtbarste Marke hervor, während Espressolab in denselben Tagen mit Kundenbewertungen und Bestellaufkommen den Puls der Straße fühlte. Die beiden Marken stehen für zwei unterschiedliche Fronten des Wettbewerbs vor dem Festival: Die eine überzeugt durch unternehmerische Präsenz, die andere durch das alltägliche Kundenerlebnis.
Details
Im Hintergrund dieser Betriebsamkeit steht ein viel größeres Bild: Die Größe des türkischen Kaffeemarkts, der die Marke von 1 Milliarde Lira erreicht hat, verschärft den Wettbewerb zwischen den Ketten. Kahve Dünyası, eine Marke mit Wurzeln im heimischen Markt, ist zu einem der greifbarsten Gesichter dieses Wachstums geworden und hat es geschafft, im aktuellen Kaffeegeschehen häufig genannt zu werden. Tchibo bleibt mit seiner deutschen Herkunft und seiner festen Stellung auf dem türkischen Markt einer der beständigen Namen der Kettengeschichte. Gloria Jean's Coffees ist mit seiner australischen Identität in der Erzählung über die Expansion in der Türkei wieder ins Rampenlicht gerückt; die Wachstumsstrategie der Marke zeigt, wie einheimische Akteure und globale Ketten auf denselben Straßen nebeneinander bestehen. Caffè Nero macht mit seiner italienisch inspirierten Positionierung in den Wachstumsberichten von sich reden, und dass Vergnano mit seiner ersten Filiale in der Türkei auftrat, belegt, dass weiterhin neue Anbieter in den Kettenmarkt drängen. Roberts Coffee verkörpert mit seiner finnischen Identität eine weitere Dimension des Wettbewerbs, während häufige Erwähnungen von Coffeeway im Zuge seines Markteintritts in die Türkei zeigen, dass der Markt für ausländische Ketten nach wie vor attraktiv erscheint. Selamlıque Istanbul hingegen setzt sich bewusst dem globalen Strom entgegen, interpretiert die türkische Kaffeetradition mit einer Nischenkettenidentität neu und erinnert daran, dass Lokalität im Kaffee-Ökosystem auch eine Marketingstärke ist.
- 1Das Istanbul Coffee Festival, dessen Tore am 10.
- 2Im Hintergrund dieser Betriebsamkeit steht ein viel größeres Bild: Die Größe des türkischen Kaffeemarkts, der die Marke von 1 Milliarde Lira erreicht hat, verschärft den Wettbewerb zwischen den Ketten.
- 3September öffnen, hat unter den Kaffeeketten eine regelrechte Vorbereitungshektik ausgelöst.
- 4Starbucks tritt auf dieser Bühne als die sichtbarste Marke hervor, während Espressolab in denselben Tagen mit Kundenbewertungen und Bestellaufkommen den Puls der Straße fühlte.
- 5Die beiden Marken stehen für zwei unterschiedliche Fronten des Wettbewerbs vor dem Festival: Die eine überzeugt durch unternehmerische Präsenz, die andere durch das alltägliche Kundenerlebnis.
Fazit
Am Ende zeigt sich, dass die Kategorie der Kaffeeketten nicht länger auf ein einziges Format beschränkt ist. Während globale Riesen ihre Sichtbarkeit durch große Veranstaltungen wie das Festival festigen, behaupten sich lokale und Nischenanbieter mit kultureller Identität und alltäglichem Kundenerlebnis auf der Bühne. Der Weg zum Istanbul Coffee Festival liefert die ersten Anzeichen dafür, dass sich dieser vielschichtige Wettbewerb in den kommenden Wochen noch deutlicher abzeichnen wird.